Pressespiegel

DSGVO-Krise
Drei Sofortmaßnahmen zur Bewältigung

Rechtsanwalt Peter Harlander hat bereits im Vorjahr prognostiziert, dass die DSGVO im Online Marketing zu radikalen Umbrüchen führen wird.

Seit wenigen Tage ist die Prognose plötzlich Realität. Fast jede Website ist illegal. Aufgrund zweier Urteile des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und einem Urteil des Deutschen Bundesverwaltungsgerichts überschlagen sich die Ereignisse.

Wir haben drei Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der Situation entwickelt.

Die aktuelle Situation in Österreich und Deutschland

Erste Fälle liegen bei den Datenschutzbehörden – teilweise amtswegig eingeleitet. Betroffene Einzelpersonen machen ihre Rechte geltend und fordern Schadenersatz. Datenschutzkonform agierende Unternehmen klagen ihre Mitbewerber aufgrund von Datenschutzverstößen und den daraus resultierenden Wettbewerbsvorteilen bei der Kundengewinnung wegen unlauterem Wettbewerb. Konsumentenschutzverbände mahnen ab.

Ohne Übertreibung: Webmarketing, wie wir es bisher kennen, ist nun eindeutig illegal.

Analytics, Profiling und Retargeting mit Drittanbietertools sind ohne vorhergehende, ausdrückliche, eindeutige, informierte Einwilligung rechtswidrig. Im besten Fall ist eine Verwendung mit Einwilligung der Benutzer möglich. Massiver Handlungsbedarf beststeht: die bisherigen, zumeist textlich und technisch sinnlosen Blabla-Cookiebars sind zu ändern.

Bei vielen Tools (die jeder einsetzt) liegen die Probleme jedoch deutlich tiefer, sodass nicht einmal die Einwilligung der User ausreicht.

Social Media-Auftritte stehen ebenfalls vor dem Ende, wenn die Anbieter nicht umgehend reagieren. An vorderster Front: Facebook-Seiten.

Sofortmaßnahmen

Wir stellen drei Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der Situation zur Verfügung:

1. Intensivseminar
DSGVO – Rechtskonformes Webmarketing
nach den EuGH-Urteilen

Das Zeitalter der Monster-Cookiebars hat begonnen. Optisch eindrucksvoll, SEO-technisch katastrophal, rechtlich zumeist ebenso. Der Schrott, der in den letzten Tagen die Bildschirme verdeckt, hält vor Datenschutzbehörden und Gerichten nicht Stand.

Zeit für eine Neuauflage unserer Seminare!

Termine für Linz, Wien und Graz folgen.

2. Kostenloser Generator zur Erstellung der Datenschutzerklärung

3. Newsletter mit laufenden Updates zur Situation

Akuter Handlungsbedarf

Abwarten, wie sich die Situation entwickelt, ist keine sinnvolle Option. Genau das haben – man möge mir die Ehrlichkeit verzeihen – die meisten Agenturen, Website-Betreiber und Shop-Betreiber bereits fast ein Jahr gemacht und die trügerische Ruhe nach dem 25. Mai 2018 fehlinterpretiert.

Die Gerichte und Behörden haben die Zeit hingegen genutzt. Nun steht die Situation fest. Viele Geschäftsmodelle stehen auf der Kippe. Wer sich nicht sofort neu orientiert, wird mit massiven Schäden zu rechnen haben.

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